• Neue Programme mit starkem Wachstum / DAB+ mit Abstand wichtigster Verbreitungsweg / DAB+ attraktiv für Werbekunden Norwegen: Übergang von UKW zu DAB+ ein voller Erfolg

    Die öffentlich-rechtlichen und privaten Radioveranstalter sowie die Verantwortlichen bei Digitalradio Norwegen ziehen eine positive Bilanz nach dem Umstieg von UKW auf DAB+: Große Reichweitengewinne erzielen Programmangebote, die es vorher auf UKW nicht gab, meldet die norwegische Kommunikationsbehörde in ihrer jüngsten Übersicht. Während die fünf traditionellen Programmangebote (NRK-Kanäle P1, P2 und P3, P4 und Radio Norway) im Marktanteil von 60,2 auf 42,1 Prozent sanken, konnten die neuen auf DAB+ verfügbaren öffentlich-rechtlichen und privaten Programmangebote ihren Marktanteil von 26,4 auf 36 Prozent erhöhen (neue NRK Programme, P4-Gruppe und Bauer Media, z. B. NRK P1 +, P7 Clip und Radio Rock). Norwegen hatte im Dezember 2017 die nationale analoge Radioübertragung zugunsten von DAB+ beendet.

    Exzellente Reichweiten, sehr guter Empfang
    Die nationale Vielfalt ist von fünf auf 31 Sender angewachsen. Der Netzausbau ist hervorragend: Die öffentlich-rechtlichen Programme erreichen inzwischen 99,7 Prozent der Bevölkerung, die der privaten Anbieter 92,8. Das mobile DAB+ Netz ist besser ausgebaut als das ehemalige UKW Netz, bestätigt die norwegische Kommunikationsbehörde. 86 Prozent der Bevölkerung nutzen heute digitale Verbreitungswege, die große Mehrheit von über 78 Prozent hört täglich Radio über DAB+, meldet Digitalradio Norwegen.

    Hohe Haushaltsdurchdringung, hohe Nachfrage nach Car-Adaptern
    Alleine seit Mitte September 2017 wurden 620.000 DAB+ Radios in Norwegen verkauft, wie Digitalradio Norwegen mitteilt. 150.000 davon fallen in die Kategorie Autoradios oder Auto-Adapter zum Nachrüsten. 64 Prozent der Autofahrer, die regelmäßig Radio hören, nutzen ein DAB+ Autoradio. Insgesamt hat fast jedes zweite Autoradio in Norwegen DAB+ Empfang. Die Nachfrage nach digitalen Adaptern ist ungebrochen und es ist davon auszugehen, dass der Anteil von Autos mit digitalem Radioempfang in 2018 weiter stark wachsen wird.

    Insgesamt stehen jetzt fast 5,4 Millionen DAB+ Radios in norwegischen Haushalten, 85 Prozent haben ein oder mehrere DAB+ Geräte. Die Zahlen zeigen auch, dass die Verbreitung von DAB+ weiter wächst, je länger die UKW-Abschaltung zurück liegt. In Nordland, der ersten Region der digitalen Umstellung vor gut einem Jahr, besitzen inzwischen 91 Prozent der Haushalte ein oder mehrere DAB+ Radios.

    Ole Jørgen Torvmark, CEO Digital Radio Norway AS: „Norwegen hat den wichtigen Übergang vom analogen zum digitalen Radio geschafft. Radio muss digital verbreitet werden, um relevant zu bleiben. Gleichwohl müssen wir den Hörern Zeit geben, um sich an das Hören über digitale Endgeräte zu gewöhnen. UKW wurde in Norwegen stufenweise abgeschaltet. Nach jedem Teilschritt erholten sich die Reichweiten nach einem vorübergehenden Rückgang. Wir gehen davon aus, dass die Reichweiten im Rundfunk Ende 2018 ungefähr denen von Ende 2016 entsprechen.“

    Patrick Hannon, Präsident von WorldDAB: „Radio bleibt nur wettbewerbsfähig über digitale Verbreitungswege. DAB+ bietet mehr Auswahl, gleichzeitig gewährleistet diese Technologie den kostenlosen Zugang zu Radioprogrammen mit effizienter Netzabdeckung. Die neuen Zielgruppenprogramme in Norwegen erfüllen den Wunsch der Hörer nach vielfältigeren Angeboten.“

    Werbemarkt wächst
    Trotz erster Bedenken konnten vor allem die privaten Radiostationen von der UKW-Abschaltung profitieren. Mit einem Umsatz von 369 Millionen Kronen (umgerechnet über 42 Millionen Euro, Quelle: Department of Advertising and Media Statistics) wuchs der Radio-Werbemarkt im zweiten Quartal 2017 um 1,2 Prozent, während die Werbeeinnahmen bei Tageszeitungen (-16,2 Prozent) und Fernsehen (-3,3 Prozent) zurückgingen. 

    Über uns
    Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

     

    Kontakt Presse/Medien:

    Carsten Zorger
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  • Digitalradio DAB+ 2017: Überragende Programmvielfalt, Netzausbau nahe Vollversorgung, gemeinsame Aktionszeiträume mit neuer Markenführung

    Die Marktdynamik beim Digitalradio DAB+ wächst weiter. Im Laufe des Jahres profitierten Hörerinnen und Hörer von der neuen Vielfalt regionaler und überregionaler Programme, darunter einige, die nicht auf UKW zu hören sind. Der klare, digitale und rauschfreie Klang überzeugt auch Autofahrer: Jeder fünfte Neuwagen rollt nun mit DAB+ Radio vom Band. Um die Sichtbarkeit und Akzeptanz von DAB+ weiter zu steigern, setzen Hersteller und Programmanbieter auf gemeinsame Werbeaktivitäten auf Basis der im Mai neu vorgestellten Marken- und Kampagnenführung.

    Positive Marktzahlen, Netzabdeckung vor Vollausbau

    In 15,1 Prozent der deutschen Haushalte steht mindestens ein DAB+ Radio, im Vorjahr waren es nur 12,5 Prozent, so der Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten. Damit verfügen sechs Millionen Haushalte über mindestens ein DAB+ Gerät, das ist eine Million mehr als im Vorjahr. In Deutschland sind 2017 über 21 Prozent der Neuwagen mit DAB+ Radios ausgestattet, die einen kostenlosen Empfang über Antenne ohne Internetanbindung ermöglichen. Aktuell sind in Deutschland rund 3,7 Millionen DAB+ Autoradios in Betrieb.

    Die Programme des ersten nationalen Multiplexes erreichen bereits 66 Millionen Einwohner „inhaus“ bei einer Flächenabdeckung von 97 Prozent; die Autobahnen sind mit 98,2 Prozent nahezu voll versorgt. Es gibt nun 120 Senderstandorte mit dem bundesweiten Programmangebot von Deutschlandradio und neun Privatsendern.

    Wachsendes regionales Angebot

    Derzeit sind über 150 unterschiedliche regional ausgestrahlte Angebote der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter verfügbar. Fast alle ARD-Landesrundfunkanstalten haben zusätzliche Sendeanlagen für ihre regionalen DAB+ Bouquets in Betrieb genommen: Die Hörfunkprogramme von hr, rbb und NDR sind nun auch abseits der Ballungsräume digital-terrestrisch zu hören, der SWR startete auf einem neuen Kanal im Allgäu und baute seine Versorgung im Norden von Rheinland-Pfalz aus. Auch der BR hat seine Netze optimiert. Radio Bremen ist über DAB+ jetzt auch in Bremerhaven zu hören. Der SR hat die Empfangbarkeit im Süden des Landes verbessert. Der MDR hatte bereits in 2016 seine DAB+ Netze ausgebaut, der WDR plant dies für das kommende Jahr. 

    Zum Boom beigetragen hat auch eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit dem BR. In einem Simulcast-Szenario sind lokale, regionale und landesweite UKW-Privatradios parallel auf DAB+ verfügbar. Insgesamt 14 Lokalradios aus Franken bauten zuletzt ihre technische Reichweite aus. Bis Ende 2018 sollen alle bayerischen Lokalradios über DAB+ zu hören sein.

    Auch in Sachsen wird das Angebot steigen. Über zwei lokale Multiplexe in Leipzig und Freiberg sollen in Kürze 28 Hörfunkprogramme starten, darunter zehn Programme, die bisher nur im Internet oder noch gar nicht zu hören sind. In Baden-Württemberg sind mit Radio Teddy, Rock Antenne, Regenbogen 2 und Antenne 1 vier weitere private Hörfunkprogramme im landesweiten Bouquet auf Sendung gegangen. In Rheinland-Pfalz ist das Privatradio RPR Eins jetzt auch im ganzen Land über DAB+ zu hören, im Lokalradio Domradio Studio Nahe.

    Landesmedienanstalten für zusätzliche Kapazitäten

    In Hamburg, Berlin und im Rhein-Main-Gebiet sind die regionalen Multiplexe inzwischen ausgebucht. In der Bundeshauptstadt hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) daher die Weichen für einen zweiten regionalen Mux gestellt, der bald mit bis zu 16 zusätzlichen Programmen auf Sendung gehen soll.

    In anderen Bundesländern gab es Vorentscheidungen. So waren Interessensbekundungen (Call-of-Interests) im Saarland und Mecklenburg-Vorpommern so erfolgreich, dass die Landesmedienanstalten schon in Kürze Kapazitäten ausschreiben könnten. In Bremen ist zudem ein regionales Privatradio-Angebot geplant. Auch in anderen Bundesländern beschäftigt sich die Medienpolitik intensiv mit dem Thema DAB+.

    Zweiter Bundesmux mit breiter Vielfalt

    Im kommenden Jahr soll die national verbreitete Vielfalt mit einem zweiten Multiplex und bis zu 16 neuen Programmen steigen. Mitte November hat die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Landesmedienanstalten die so genannte Zuweisung an die Antenne Deutschland GmbH & Co. KG bestätigt. Antenne Deutschland ist ein Gemeinschaftsunternehmen der MEDIA BROADCAST Digital Radio GmbH und der Absolut Digital GmbH & Co. KG, die den Aufbau und Betrieb der zweiten nationalen DAB+ Plattform übernehmen sollen. Vor dem Start müssen noch rechtliche Rahmenbedingungen geklärt werden. Fast 30 Programme wären künftig insgesamt bundesweit verfügbar.

    DAB+ Marketing mit neuer Marken- und Kampagnenführung

    Seit Mai hat DAB+ ein neues Logo und Corporate Design sowie eine neue Kampagnenführung. Die Elemente wurden von der ARD entwickelt und stehen allen Marktbeteiligten über den Digitalradio Deutschland e.V. zur Bewerbung von DAB+ zur Verfügung. Alle Mitglieder des Vereins, darunter ARD, Deutschlandradio und Hersteller, setzen die Elemente gemeinsam ein.

    In drei Aktionszeiträumen (Mai, August, November/Dezember) bewerben ARD, Deutschlandradio, private Anbieter und weitere Mitglieder des Vereins den digitalen Radiostandard DAB+ und damit die Freude am Radiohören. Der Slogan des dritten bundesweiten Aktionszeitraums lautet: „Schenken Sie ein DAB+ Radio“. Zu den crossmedialen Maßnahmen zählen unter anderem TV- und Funkspots, Print- und Onlinemotive sowie Programmhinweise. Auch für 2018 sind Aktionszeiträume in Vorbereitung.

    Viele DAB+ Gerätehersteller integrieren das neu vorgestellte Corporate Design in ihre nationale Online- und Offline-Kommunikation sowie auf Produktverpackungen für den PoS. Auch im europäischen Ausland, bei WorldDAB und bei den international agierenden Herstellern hat das neue Corporate Design großes Interesse geweckt.

    Produktoffensive der Hersteller

    Die im Digitalradio Deutschland e.V. vertretenen Hersteller Dual, Hama, Pure, TechniSat und Telestar haben in diesem Jahr eine beachtliche Produktoffensive mit großer Geräteauswahl gestartet. Im Mittelpunkt des Angebots stehen DAB+ Radios mit Farbdisplay und Multiroom-Vernetzung. Weitere Trends sind kompakte, energiesparende Kofferradios mit OLED Display und edle Hybridradios für die heimische Stereoanlage.

    Erste UKW-Aussteiger

    Auch im Ausland setzten Politik und Programmanbieter wichtige Meilensteine: So ist Norwegen 2017 als erstes Land weltweit zugunsten von DAB+ aus der analogen UKW-Verbreitung ausgestiegen. Auch Südtirol hat damit begonnen UKW-Anlagen abzuschalten, während die Schweiz wichtige politische Entscheidungen gefällt hat, damit ein UKW-Ausstieg ab 2020 beginnen kann.

     

    Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

     

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DAB+ Weihnachtsaktion: „Schenken Sie ein DAB+ Radio“

on Montag, 27 November 2017.

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bewerben ARD, Deutschlandradio, private Anbieter und weitere Mitglieder des Vereins Digitalradio Deutschland ab 27. November für vier Wochen erneut den digitalen Radiostandard DAB+ und damit die Freude am Radiohören. Der Slogan des dritten bundesweiten Aktionszeitraums in diesem Jahr lautet: „Schenken Sie ein DAB+ Radio“. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem TV- und Funkspots, Print- und Onlinemotive sowie Programmhinweise.

Kampagne und Corporate Design mit breiter Akzeptanz

Viele der im deutschen Markt aktiven DAB+ Gerätehersteller haben zum Weihnachtsgeschäft das im Mai neu vorgestellte Corporate Design in ihre nationale Online- und Offline-Kommunikation sowie auf Produktverpackungen für den Point of Sale integriert. Es erhöht die Sichtbarkeit von DAB+ Empfängern, z.B. im Elektrohaus. Handelskontakter statten im Auftrag des Digitalradio Deutschland e.V. derzeit hunderte Regale in Elektromärkten mit Elementen der neuen Markenführung aus. Auch im europäischen Ausland, bei WorldDAB und bei den international agierenden Herstellern hat das neue Corporate Design großes Interesse geweckt.

Gemeinsames Signal

ARD, Deutschlandradio, private Anbieter und weitere Mitglieder im Digitalradio Deutschland e.V. setzen das gemeinsame Signal, dass der digital-terrestrische Radiostandard DAB+ für die Zukunft des Hörfunks von zentraler Bedeutung ist.

Fast 57 Millionen Menschen hören täglich Radio, also rund 78 Prozent der Bevölkerung. Jeder siebte Einwohner über 14 Jahren hört inzwischen Radio über DAB+. Die Vielfalt wächst: Es gibt über 150 unterschiedliche regional ausgestrahlte Angebote der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter. Das nationale DAB+ Angebot ist auf 96 Prozent der Fläche verfügbar, die Autobahnen sind fast voll ausgebaut. Über 21 Prozent der Neufahrzeuge verfügen bereits über ein DAB+ Autoradio.

Download Corporate Design

Die ARD hat die Kampagnenelemente sowie das frische, crossmedial einsetzbare Corporate Design entwickelt. Die Elemente des Markenauftritts werden Rundfunkanbietern, Herstellern und Handel hier zur eigenen Bewerbung von DAB+ zur Verfügung gestellt: www.digitalradio.de/index.php/de/haendlerbereich

 

Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

 

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DAB+ macht das Autoradio zukunftssicher

on Mittwoch, 15 November 2017.

Datenbank mit Ausstattungsvarianten online

Klarer, digitaler Empfang – das geht ganz einfach mit DAB+ für das neue Autoradio. Wer auf der Suche nach einem Gebraucht- oder Neuwagen ist, sollte darauf achten, dass das Soundsystem oder Autoradio über DAB+ Digitalradio-Empfang verfügt oder DAB+ nachgerüstet werden kann. Denn DAB+ ist der digitale Nachfolger von UKW, auf den viele Länder in Europa setzen. Eine aktuelle Aufstellung der DAB+ Standardausrüstungen und Optionen im Neuwagen findet sich hier: www.digitalradio.de/index.php/de/dab-im-auto-uebersicht

Nur mit DAB+ im Auto ist der Radioempfang in ganz Europa gewährleistet, denn mehrere Länder wie Dänemark oder die Schweiz haben vor, das analoge UKW-Band abzuschalten, oder haben bereits, wie Norwegen, die Mehrheit ihrer UKW Sender stillgelegt. Am 25. Oktober hat der Schweizer Bundesrat grünes Licht für den UKW-Ausstieg gegeben. Die Zahl der Staaten, die auf DAB+ setzen und eine UKW Abschaltung planen, wächst. Nachdem Autos langfristige Investitionsgüter sind, ist jetzt der richtige Zeitpunkt beim Neuwagenkauf auf DAB+ zu achten.

Vollabdeckung auf Autobahnen und zusätzliche Vielfalt

DAB+ bietet Autofahrern in Deutschland einen deutlichen Mehrwert: Bundesweit sind 13 Radioprogramme durchgehend empfangbar, die DAB+ Netzabdeckung liegt bei 96 Prozent der Bevölkerung. Die Autobahnen sind fast voll versorgt. Im nächsten Jahr steigt das digitale Programmangebot von Flensburg bis Oberammergau um bis zu 16 weitere attraktive Privatsender auf dann knapp 30.

Hinzu kommen über 150 unterschiedliche regional ausgestrahlte Angebote der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter, Tendenz weiter steigend. Jede Autofahrt kann zur spannenden Radio-Entdeckungsreise werden, weil die Programmvielfalt von Monat zu Monat wächst.

In nur zweieinhalb Jahren ist Digitalradio DAB+ überall in Deutschland empfangbar. In den wenigen heute noch nicht versorgten Randgebieten schaltet das digitale Autoradio automatisch auf den analogen UKW Empfang um.

Besserer Klang und zielgenaue Verkehrsinformationen

Ein DAB+ Autoradio bietet gegenüber UKW einen hörbaren Vorteil: Der digitale Klang ist klar und ohne Rauschen. DAB+ liefert eine deutlich größere Programmvielfalt und überträgt mehr Informationen, als es mit UKW möglich ist. Außerdem können Navigationsgeräte künftig dank des neuen Standards TPEG auf metergenaue und schnelle Verkehrsinformationen zugreifen. Bei DAB+ sind außerdem ohne Zusatzkosten inklusive: Musiktitel, Wettervorhersagen und bei vielen Modellen sogar Albumcover oder Studiofotos.

DAB+ bietet neue, vielfältige Spartenprogramme, die jeden Geschmack treffen – von Rock bis Dance, von Independent bis Klassik. DAB+ ist wie gewohnt über Antenne empfangbar und braucht keine Internetverbindung. 

Für Autofahrer ist Internetradio keine Alternative, da dessen Empfang unterwegs häufig instabil ist. Außerdem entstehen hier zusätzliche Verbindungskosten.

4,6 Millionen Neufahrzeuge mit DAB+-Radios weltweit

DAB+ im Auto wird weltweit immer beliebter: Im vergangenen Jahr wurden 4,6 Millionen Neufahrzeuge mit DAB+ Radios in Europa und Australien verkauft. Das ist ein Zuwachs von knapp 40 Prozent im Vergleich zu 2015. In Deutschland sind bereits 21 Prozent der Neuwagen mit DAB+ Radios ausgestattet, die einen kostenlosen Empfang über Antenne ohne Internetanbindung ermöglichen.  

 DAB+ Ausstattungsvarianten online prüfen

Wer DAB+ beim Neuwagenkauf mitbestellt, investiert in ein zukunftsfähiges Autoradio. Fachhändler und Hersteller bieten in Vertragswerkstätten den professionellen Austausch des bestehenden Autoradios durch ein Modell mit DAB+ an. Autofahrer können ihr UKW Radio mit einfach zu installierenden Adapter-Lösungen zu Preisen ab 150 Euro selbst nachrüsten. Voraussetzung hierfür ist ein Zigarettenanzünder für die Stromversorgung. Für fast alle in Deutschland erhältlichen Fahrzeuge gibt es DAB+ als Option, für manche bereits als Serienausstattung.

Wer sich über DAB+ im Auto informieren möchte, findet eine umfangreiche Übersicht auf der Website www.digitalradio.de/index.php/de/dab-im-auto-uebersicht. Hier sind die DAB+ Ausstattungsoptionen für Neuwagen aller in Deutschland verfügbaren Automarken zu finden – auch mit Preisangaben.

Über uns: 
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DAB+ als Chance: Marktanteile und Zielgruppen erobern / EU-Norm zur Verbreitung von DAB+ gefordert / Panel auf den Medientagen München

on Dienstag, 24 Oktober 2017.

Das digital-terrestrische Radio DAB+ entwickelt sich immer dynamischer, nachdem immer mehr private und alle öffentlich-rechtlichen Programmanbieter auf die Digitalisierung des Hörfunks setzen. DAB+ ist unumkehrbar, so das Ergebnis des DAB+ Panels auf den Medientagen München unter dem Motto „Chancen nutzen, Marktanteile sichern, Zielgruppen erobern.“

Mit großem Interesse blicken Radio-Veranstalter nach Norwegen. Seit Januar wird hier, als erstes Land weltweit, der analoge UKW-Hörfunk zugunsten von Digitalradio DAB+ abgeschaltet. Jørn Jensen von Radio.no: „Unsere Reichweiten zeigen nur geringe Einbrüche seit dem Umstieg von UKW auf DAB+, und wir rechnen damit, dass wir in Summe Hörer halten, während die Reichweiten im TV sinken: Am höchsten sind die Zuwachsraten bei den Kanälen NRK P1 +, P5 Hits und Radio Rock. Inzwischen besitzen 82 Prozent der Bevölkerung mindestens ein DAB+ Radio, insgesamt stehen 4,75 Millionen DAB+ Radios in norwegischen Haushalten. Fast 1,4 Millionen Norweger hören Radiostationen, die es auf UKW früher nicht gab.“

Trotz einiger Bedenken konnten vor allem die privaten Radiostationen in Norwegen vom Umstieg auf DAB+ profitieren. Mit einem Umsatz von 40 Millionen Euro wächst der Radio-Werbemarkt im zweiten Quartal 2017 um 1,4 Prozent.

Willi Schreiner, Geschäftsführer von Absolut Digital und Antenne Deutschland: „2018 werden weitere 16 bundesweite private Radioprogramme starten, die zu einer Marktbelebung und weiteren Akzeptanz bei den Hörerinnen und Hörern führen werden. Für uns ist DAB+ die ideale Ergänzung, der ideale Nachfolger von UKW, da diese Technologie verlässlich, kostengünstig und flächendeckend verfügbar ist. Auch die erste Radiokombi ‚DAB+ Radiokombi Deutschland‘ ist ein wichtiger Schritt, um das Geschäftsmodell von Radio fortzuführen.“

Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien: „In Sachsen wird das Angebot im digital-terrestrischen DAB+ Radio massiv steigen. Über zwei lokale Multiplexe in Leipzig und Freiberg sollen noch bis Jahresende 28 Hörfunkprogramme starten, darunter auch zehn Programme, die bisher nur im Internet oder noch gar nicht zu hören sind. Immer dann, wenn Medienanstalten DAB+ Kapazitäten ausschreiben übersteigt die Zahl der Bewerber das Angebot bei Weitem.“

Martin Wagner, Hörfunkdirektor beim Bayerischen Rundfunk: „Die ARD setzt auf DAB+ als verlässlichen, günstigen und zukunftsfähigen Verbreitungsweg. Mit großem Erfolg erreichen wir neue Zielgruppen mit DAB+ Spartenkanälen wie BR Heimat oder NDR Blue. Bayern steht bei der Entwicklung der Hörerzahlen über Digitalradio DAB+ bundesweit ganz vorne. Dies liegt unter anderem auch an der sehr engen Kooperation der Privatsender mit der BLM und dem BR hinsichtlich der Programmverbreitung.“

Dr. Ralf Müller-Schmid, Programmchef Deutschlandfunk Nova: „Das jüngste Programm des Deutschlandfunk kombiniert alle Vorteile des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Hintergründige Informationen für eine Zielgruppe bis 35 Jahre bei einem Wortanteil von 40 Prozent, Moderation auf Augenhöhe und preisgekrönte Inhalte. Beliebt sind Sendungen wie ‚Eine Stunde History‘, die Morgensendung ‚Hielscher oder Haase‘ oder Reportagen, die die Hörer in ein besonderes Hörerlebnis eintauchen lassen. Die Deutschlandfunk Nova Musikredaktion genießt bei Hörern und Fachpublikum besondere Anerkennung.“

Die Panelteilnehmer begrüßen ausdrücklich, dass sich die zuständigen Ausschüsse des Europaparlaments für eine Norm zur Förderung von Digitalradio DAB+ ausgesprochen haben. Damit erkenne das Parlament an, dass Digitalradio ohne Fördernorm hinter seinem Potential für die Entwicklung des europäischen Binnenmarkts zurückzubleiben drohe. Die geforderte Regelung sieht vor, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt höherwertige Radios zusätzlich zum UKW-Empfang auch digitale Radioprogramme ermöglichen müssen.

Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

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